PR 2012 No. 12

Die Dimension der europäischen Krise macht Eurobonds wirkungslos

(Zürich, den 30. 08. 2012) Eurobonds, von vielen als Allheilmittel der europäischen Finanzkrise gehandelt, werden immer sinnloser. „Wer würde überhaupt Eurobonds kaufen", warnt Dr. Teodoro Cocca, Professor für Asset Management, Mitglied des Instituts für betriebliche Finanzwirtschaft und Dekan der Johannes Kepler Universität Linz, „niemand scheint sich darüber Gedanken zu machen." Dabei würden die Eurobonds umso uninteressanter, je länger die politische Klasse nicht in der Lage sei, die Probleme zu lösen. „Eurobonds sind erst in einer ,Eurozone 2.0' wirklich sinnvoll, wenn gleichzeitig Haushaltsdisziplin und Wettbewerbsfähigkeit garantiert sind", erklärt der Wissenschaftler in einem Interview für ggiforum.com, das Informationsportal der Geneva Group International (GGI). Bis dahin sei es jedoch noch ein langer Weg.

Professor Cocca sieht ein Europa der zwei Geschwindigkeiten auf die Europäische Gemeinschaft zukommen, also einen Rückzug der schwachen Länder und die Wiedereinführung des Europäischen Währungssystems (EWS): „Dies wird schmerzhaft, aber es scheint die einzige glaubwürdige Lösung zu sein." Bisher hätten alle Rettungsbemühungen zum Ziel gehabt, Zeit zu gewinnen. Das werde bald nicht mehr möglich sein, warnt der Finanzexperte. Die Situation könnte sich schon bald so verschärfen, dass Hilfe von außen, von den USA oder von China, notwendig sei. Cocca: „Allerdings werden diese Kreditgeber dann mehr konkrete Maßnahmen verlangen."

Der volle Wortlaut des Interviews ist nachzulesen bei www.ggiforum.com. Das Internetportal der Geneva Group International zeigt aktuelle Entwicklungen auf, analysiert Hintergründe und gibt Tipps, was international rund um die Themen Recht, Steuern und Finanzwesen zu beachten ist.

Die Geneva Group International ist die weltweit größte unabhängige Allianz von Anwaltskanzleien, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Unternehmensberatungen. Mit 345 selbstständigen Mitgliedsfirmen und gut 19.513 Mitarbeitern wurde im Jahr 2011 ein kumulierter Umsatz von 4,287 Mrd. USD generiert. Im weltweiten Vergleich mit allen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und -netzwerken belegt GGI damit aktuell Rang sechs, wie ihr die englische Fachpublikation Accountancy Magazine gerade wieder attestiert hat.
Infos: www.ggiforum.com

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Die Geneva Group International (GGI) ist eine der führenden internationalen Kooperationen unabhängiger Anwaltskanzleien, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen. 345 Mitgliedsfirmen mit 551 Büros und 19.513 Mitarbeitern weltweit beraten Kunden in 94 Ländern. Im Jahr 2011 haben sie einen kumulierten Umsatz von 4,287 Mrd. USD generiert. Durch eine hervorragende Zusammenarbeit bieten GGI-Mitglieder eine umfassende, multidisziplinäre Beratung zu allen grenzüberschreitenden Wirtschafts-, Steuer- und Rechtsfragen.

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